
Buch mit einem Kupferstich von Daniel Chodowiecki aus der Ausstellung „Zerbrochne Harmonien“ im Kleist-Museum Frankfurt/Oder (Foto: Gordon Welters / Alle Rechte vorbehalten)
Am 20.04.2026 findet von 13:00 bis 17:00 ein gemeinsamer Workshop der Europa-Universität Viadrina, der Stiftung Kleist-Museum Frankfurt (Oder) und der Vernetzungs- und Kompetenzstelle zum Thema Open Access für Publikationen und Ausstellungsmaterialien aus Museen statt.
Der Veranstaltungsort ist die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
Anhand von mehreren Anwendungsfällen wollen wir kooperative Ansätze für Open Access und Open Culture an der Schnittstelle von Kultureinrichtungen, Hochschulen und Open-Access-Publikationsunterstützungsinfrastrukturen explorieren und die Entwicklung eines konzeptionellen Rahmens für mögliche Lösungen vorbereiten.
Die Veranstaltung richtet sich an in diesen Bereichen tätigen Professionals.
Eine Anmeldung ist über dieses Formular möglich.
Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei. Die Zahl der Plätze ist allerdings begrenzt.
Bei Rückfragen zur Veranstaltung können Sie sich gern an Ben Kaden (ben.kaden@fh-potsdam.de) wenden.
Open-Access-Unterstützungsangebote konzentrieren sich bislang häufig auf das wissenschaftliche Publizieren innerhalb von Forschungscommunitys und dabei auf die dort üblichen Publikationsformen wie Zeitschriftenaufsatz, Monografie und Sammelwerke. Für diese Szenarien werden auch im Land Brandenburg übergreifend und an den Hochschulen zahlreiche Services betrieben und kontinuierlich weiterentwickelt.
Für die Publikationsaktivitäten in Kultureinrichtungen gibt es dagegen bisher kaum übergreifende Open-Access-Lösungen. Dadurch bleiben Sichtbarkeit und Verfügbarkeit des Publikationsaufkommens wichtiger Kultur- und Forschungseinrichtungen im Vergleich eingeschränkt.
Dies ist bedauerlich, da die Aktivitäten oft eine breite Relevanz besitzen und damit verbundene Potenziale der Wirksamkeit und Nachnutzung der Inhalte sowie die Sichtbarkeit und Ausstrahlung der dahinter stehenden Institutionen, Arbeiten und Forschungen nicht in vollem Umfang genutzt werden.
Die auch retrospektive Open-Access-Bereitstellung solcher Publikationen bietet eine Möglichkeit, dies auszugleichen.
Zentrale Desiderate sind die dafür notwendigen Infrastrukturen und teils auch die Expertise. Hier kann sich die Kooperation mit Hochschulbibliotheken als Schlüssel erweisen. Denn diese haben mittlerweile jahrzehntelange Erfahrungen mit dem Open-Access-Publizieren.
Im Workshop möchten wir daher Akteure aus Kultureinrichtungen mit Personen aus dem hochschulbezogenen Open Access zusammenbringen und fragen, in welcher Form und unter welchen Bedingungen eine Kooperation zu Stärkung von Open Access zwischen Kultureinrichtungen und Hochschulbibliotheken sinnvoll und möglich ist?
Dies geschieht anhand der Leitfrage:
Wie lassen sich Publikationen aus den Kultureinrichtungen besser als bisher unter Open-Access-Bedingungen und digital dauerhaft zugänglich machen?
Die drei Hauptziele der Veranstaltung sind
(1) die Exploration der Möglichkeiten von Kooperationen zwischen Open Access und Kultur bzw. Open Culture;
(2) die Identifikation möglicher konkreter Folgeschritte für das Setting Frankfurt (Oder)-Słubice anhand von Anwendungsfällen aus dem Kleist-Museum;
(3) die Ableitung von übergreifenden Vertiefungsmöglichkeiten für die Entwicklung von Lösungen zur Open-Access-bezogenen Kooperation zwischen Hochschulen und Museen in Brandenburg.
Der Workshop soll zudem Anforderungen und Machbarkeitspotenziale für solche Austauschformate zwischen Stakeholder*innen aus Kultureinrichtungen und der Wissenschaftsinfrastruktur identifizieren.
(Stand 25.02.2026)
Die Ergebnisse des Workshops werden dokumentiert und über diese Seite zugänglich gemacht.